Ergebnis und Grenzen
Was erfüllt ist, was prototypisch bleibt und was das System nicht kann
Last updated: 13. August 2026
Am Ende steht ein Prüfstand, an dem dieselben Steuerungen mit unverändertem Programm gegen ein rechnendes Anlagenmodell arbeiten. Entstanden sind vier Dinge: der Aufbau selbst mit Energieversorgung und Wandlerebene, die Signalbrücke samt Firmware, die Software aus Gateway, Orchestrator und Oberfläche — und das Heiztankmodell mit seiner Herleitung, ergänzt um zwölf weitere Anlagenmodelle.
Stand der Anforderungen
Die funktionalen Anforderungen sind erfüllt, mit einer Einschränkung: Die Plugin-Schnittstelle trägt zwar 13 Modelle ohne Änderung am Orchestrator, ist aber als Konvention vereinbart und nicht formal spezifiziert — deshalb gilt sie als prototypisch. Bei den Qualitätsanforderungen ist die Zykluszeit nur teilweise erfüllt: Die Schranke wird im Mittel gehalten, aber nicht zugesichert.
Wo die Grenzen liegen
Dazu kommen die numerischen Grenzen: Schutzgrenzen fangen unphysikalische Zwischenwerte ab, gelten aber nur im vorgesehenen Betriebsbereich. Und ein bestandener Lauf ist kein Freibrief — er zeigt, dass das geprüfte Szenario funktioniert, nicht dass jedes denkbare Szenario funktioniert.
Was der Prüfstand trotzdem leistet
Er macht Fehler sichtbar, die vorher unsichtbar blieben. Fehlt im Steuerungsprogramm die Verriegelung der Heizung, steigt im Modell der Druck — und B4 meldet. Genau das war der Ausgangspunkt der Arbeit.